Geschichte

Im Laufe der Geschichte hat Hasenweiler sein Gesicht oft verändert.


Es begann mit den Römern, als sie eine ihrer Straßen durch Oberschwaben bauten und die Ansässigen Kelten vertrieben. Einer dieser Römer legte den Grundstein für Hasenweiler, denn er baute die erste Geschichtlich nachgewiesene Wohnstätte, ein römisches Landhaus. Den Namen aber gab ein Alemanne, der die Römer im 3. Jahrhundert vertrieb und sich mit seiner Sippe in Hasenweiler ansiedelte. Sein Name war Haso, und somit entstand der Name Hasowilare.

Im Jahre 496 besiegte der Frankenkönig die Alemannen und nahm große Teile ihres Reiches weg. Hasenweiler wurde Frankreich einverleibt und wurde in die Leibeigenschaft gezwungen. Unter einem fränkischen Aufseher bildete sich in der Folgezeit seiner Sippe der Ortsadel, der für eine Christianisierung von Hasenweiler sorgte.

Die neuen Herren von Hasenweiler waren strenge und selbstherrliche Ritter. Otto von Hasenweiler, der als erster 1170 urkundlich erwähnt wird, lies sich von seinen Untertanen eine Burg mit einem mächtigen Burgfried nordwestlich der heutigen Pfarrkirche bauen. Später baute dasselbe Geschlecht eine uneinnehmbare Fliehburg im unzugänglichen Rotachtal: die Burg Hasenstein. Sie lag zwischen Pfärrenbach und den Tobelwanger auf der linken Talseite und konnte nur von Osten über einen tiefen Burggraben betreten werden.

Weitere Herren und Ritter von Hasenstein waren Ritter Konrad und sein Sohn Heinrich, Ortolf, der Bruder Konrads, ihr Neffe Burkhard und Ritter-Edelknecht Laicus/ Ortolf von Hasenweiler.

Die Herren von Hasenstein und die darauf folgenden Herren von Hornstein verschwanden. Bis 1309 Dorf, Burg und das mittlerweile bestehende Schloss Hasenweiler an die Herren von Gremlich ging, einem reichen Adelsgeschlecht mit einem großen und einflussreichen Verwandtenkreis. Die Herren Gremlich waren wilde, zügellose, betrügende und ausschweifend lebende Tyrannen. Wolf von Gremlich (mitte 16. Jahrh.) und sein Sohn Wolf II schienen bessere Herren gewesen zu sein als Hans von Gremlich (anfang 16. Jahrh.) und seine Vorfahren.

Kriege und Unruhen in Land verursachten 1593 den Verkauf von Hasenweiler an den Herren von Graveneck der aber schon 1601 Schloss und Dorf Hasenweiler an das Kloster Weingarten weiter verkaufte.

Burg und Schloss wurden im laufe der Jahre immer weiter abgetragen, so das heute nur noch ein Hügel und ein noch erkennbarer Burggraben an Hasenstein erinnert.

Das war ein kleiner und kurzer Auszug aus unserer Geschichte. Die erklären soll warum es uns Ritter von Hasenstein gibt!

Gott zum Gruße euer Albrecht- M. von Hasenstein

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